Die Bedeutung des LDH-Werts: Alles, was Sie wissen müssen
Der LDH-Wert (Lactatdehydrogenase) ist ein wichtiger biomarker, der Aufschluss über verschiedene Gesundheitszustände geben kann. In diesem Artikel gehen wir spezifisch auf die Fragen rund um den LDH-Wert ein: Wie wird er gemessen? Was bedeuten hohe oder niedrige Werte? Und welche Erkrankungen können durch den LDH-Wert angezeigt werden?

Was ist der LDH-Wert?
Der LDH-Wert steht für die Aktivität des Enzyms Lactatdehydrogenase im Blut. Dieses Enzym spielt eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel und ist in fast allen Körperzellen vorhanden. Ein erhöhter oder erniedrigter LDH-Wert kann auf verschiedene gesundheitliche Probleme hinweisen. Deshalb ist die Analyse des LDH-Werts in der klinischen Diagnostik von großer Bedeutung.
Wie wird der LDH-Wert gemessen?
Die Messung des LDH-Werts erfolgt in der Regel durch eine Blutuntersuchung. Nach einer kurzen Fastenzeit wird eine Blutprobe entnommen. Das Serum wird dann in einem Labor analysiert, um den LDH-Spiegel zu bestimmen. Normalwerte liegen typischerweise zwischen 125 und 220 U/l, können jedoch je nach Labor unterschiedlich sein.
Was bedeuten hohe LDH-Werte?
Hohe LDH-Werte können auf verschiedene Erkrankungen hinweisen. Zu den häufigsten Ursachen zählen:
- Herzinfarkt: Bei einem Herzinfarkt wird das Herzgewebe geschädigt, was zu einer erhöhten Freisetzung von LDH führt.
- Lebererkrankungen: Krankheiten wie Hepatitis oder Leberzirrhose können ebenfalls zu erhöhten LDH-Werten führen.
- Krebserkrankungen: Besonders bei bestimmten Krebsarten, wie z.B. Lymphomen oder Leukämien, wird häufig ein Anstieg des LDH-Wertes festgestellt.
- Lungenembolien: Auch eine Lungenembolie kann zu erhöhten LDH-Werten führen, da das Lungengewebe geschädigt wird.
Ein erhöhter LDH-Wert allein ist jedoch nicht ausreichend für eine Diagnose. Er muss immer im Kontext anderer Symptome und Testergebnisse betrachtet werden.
Was bedeuten niedrige LDH-Werte?
Niedrige LDH-Werte sind in der Regel unauffällig und stellen meist kein gesundheitliches Problem dar. In einigen Fällen können sie jedoch auf bestimmte Zustände hinweisen:
- Mangelernährungszustände: Eine ungenügende Nahrungsaufnahme kann zu einem niedrigen LDH-Wert führen.
- Lebererkrankungen: Bei bestimmten Leberproblemen, die die Synthese von Enzymen beeinträchtigen, können niedrige LDH-Werte beobachtet werden.
Es ist wichtig, auch hier die Werte im Zusammenhang mit anderen klinischen Informationen zu betrachten.
Wann sollte der LDH-Wert überprüft werden?
Der LDH-Wert wird häufig überprüft, wenn Symptome wie unklare Bauchschmerzen, Atemnot oder allgemeine Müdigkeit vorliegen. Auch bei der Überwachung der Therapie von Krebspatienten oder bei der Diagnose von Herz- und Lebererkrankungen kann der LDH-Wert von Bedeutung sein. Die kontinuierliche Überwachung kann dabei helfen, Therapieverläufe zu bewerten und Anpassungen vorzunehmen.
Wie können Sie Ihren LDH-Wert beeinflussen?
Es gibt einige Lebensstilfaktoren, die den LDH-Wert beeinflussen können:
- Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Vitaminen und Mineralien ist, unterstützt die allgemeine Gesundheit und kann helfen, den LDH-Wert im Normalbereich zu halten.
- Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität kann die Herz- und Lungengesundheit fördern und somit positiv auf die Werte wirken.
- Stressmanagement: Chronischer Stress kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation können hilfreich sein.
Es ist empfehlenswert, regelmäßig ärztliche Untersuchungen durchführen zu lassen, um mögliche gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Fazit
Der LDH-Wert ist ein wichtiger Indikator für verschiedene gesundheitliche Zustände. Sowohl hohe als auch niedrige Werte können auf spezifische Probleme hinweisen, weshalb eine umfassende Diagnostik und individuelle Bewertung unerlässlich sind. Wenn Sie Fragen zu Ihrem LDH-Wert haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Spezialisten. Eine rechtzeitige Abklärung kann entscheidend für Ihre Gesundheit sein.
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