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Was ist Skoliose? Ein umfassender Leitfaden zu Ursachen, Symptomen und Behandlung

Lukas Fuchs vor 23 Stunden in  Gesundheit 3 Minuten Lesedauer

Skoliose ist eine komplexe Erkrankung, die viele Menschen betrifft, aber oft missverstanden wird. In diesem Artikel beantworten wir die häufigsten Fragen zu 'Was ist Skoliose?' und bieten tiefergehende Einblicke in Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten.

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Was ist Skoliose?

Skoliose ist eine seitliche Abweichung der Wirbelsäule, die mehr als 10 Grad beträgt. Normalerweise ist die Wirbelsäule von der Seite betrachtet gerade. Bei Skoliose weist die Wirbelsäule jedoch eine Kurve mit einer oder mehreren Bögen auf, die Patienten in verschiedenen Lebensphasen betreffen kann. Diese Abweichung kann zusätzliche gesundheitliche Probleme verursachen, wenn sie nicht richtig diagnostiziert und behandelt wird.

Wie entsteht Skoliose?

Skoliose kann in verschiedenen Formen auftreten. Es gibt jedoch einige häufige Ursachen, die hinter der Entstehung der Erkrankung stecken können:

  • Idiopathische Skoliose: Dies ist die häufigste Form und macht etwa 80% der Fälle aus. Die genaue Ursache ist unbekannt, aber genetische Faktoren könnten eine Rolle spielen.
  • Kongenitale Skoliose: Diese Art entsteht aufgrund von Entwicklungsstörungen der Wirbelsäule im Mutterleib.
  • Neuromuskuläre Skoliose: Diese Form tritt bei Erkrankungen auf, die die Muskeln und Nerven betreffen, wie beispielsweise Zerebralparese oder Muskeldystrophie.
  • Degenerative Skoliose: Diese tritt häufig bei älteren Menschen auf und ist das Ergebnis von altersbedingtem Verschleiß der Wirbelsäule.

Welche Symptome können bei Skoliose auftreten?

Die Symptome von Skoliose sind sehr unterschiedlich und können von Patient zu Patient variieren. Zu den häufigsten Anzeichen gehören:

  • Eine auffällige Asymmetrie der Schultern oder Hüften
  • Unebenheiten in der Taille
  • Aberromische Bewegungsfähigkeit und Rückenschmerzen
  • In schweren Fällen Schwierigkeiten beim Atmen aufgrund der Kompression auf die Lunge

Es ist wichtig, dass Eltern auf mögliche Anzeichen bei ihren Kindern achten, da die idiopathische Skoliose häufig in der Wachstumsphase auftritt.

Wie wird Skoliose diagnostiziert?

Die Diagnose erfolgt in der Regel durch einen Facharzt für Orthopädie. Folgende Schritte sind dabei üblich:

  • Anamnese: Der Arzt fragt nach der Krankengeschichte des Patienten und möglichen familiären Erkrankungen.
  • Körperliche Untersuchung: Eine ausführliche Untersuchung der Wirbelsäule und des Rumpfes erfolgt im Stehen und Sitzen.
  • Bildgebende Verfahren: Röntgenbilder sind das wichtigste diagnostische Werkzeug. Diese helfen dabei, den Grad der Krümmung zu bestimmen und den Verlauf der Erkrankung zu verfolgen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für Skoliose?

Die Therapie von Skoliose richtet sich nach dem Schweregrad der Krümmung und dem Alter des Patienten:

  • Beobachtung: Bei leichten Krümmungen kann eine regelmäßige Überwachung ausreichend sein.
  • Orthopädische Hilfsmittel: Bei Kindern und Jugendlichen mit moderater Skoliose kann das Tragen eines Korsetts empfohlen werden, um eine Verschlechterung zu verhindern.
  • Physiotherapie: Spezielle Übungen können dabei helfen, die Rückenmuskulatur zu stärken und die Haltung zu verbessern.
  • Chirurgische Eingriffe: In schweren Fällen kann eine Operation erforderlich sein, um die Wirbelsäule zu begradigen und weitere gesundheitliche Probleme zu vermeiden.

Wie kann man Skoliose vorbeugen?

Eine vollständige Prävention von Skoliose ist nicht immer möglich, jedoch gibt es einige Strategien, die das Risiko verringern können:

  • Regelmäßige körperliche Aktivität und gezielte Stärkung der Rückenmuskulatur
  • Gesunde Ernährung zur Unterstützung des Wachstums und der Entwicklung der Knochen
  • Frühe Erkennung durch regelmäßige ärztliche Kontrollen während der Wachstumsjahre

Fazit: Was ist Skoliose?

Skoliose ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die sowohl physische als auch psychische Herausforderungen für Betroffene mit sich bringen kann. Eine frühzeitige Diagnose und eine angepasste Therapie sind entscheidend, um weitere Komplikationen zu vermeiden. Indem Sie sich über das Thema informieren und aufmerksam auf Anzeichen reagieren, können Sie dazu beitragen, dass die Erkrankung bestmöglich behandelt werden kann.

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